Montagmorgen #12
Motivation zum Wochenstart

Für viele ist Montag der schrecklichste Tag der Woche. Spätestens am Sonntagabend wünscht sich so mancher den Freitagnachmittag zurück. Das tolle Wochenende, das mal wieder viel zu schnell vergangen ist. Auf Wiedersehen angenehmes Wochenende, Hallo anstrengende Arbeitswoche. Doch woran genau liegt das? Ist der Montagmorgen wirklich so schlecht wie sein Ruf? Liegt es an uns und unserer Einstellung? Am Job? Oder ist dieses negative Gefühl bereits durch unsere Gesellschaft in uns verankert? In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit dem Montagmorgen und wieso es eigentlich keinen Grund gibt, ihn zu hassen, im Gegenteil. Ausserdem geben wir Ihnen einige Tipps an die Hand, um zukünftig besser in die neue Woche starten zu können.

Montagmorgen: Wieso können wir ihn nicht leiden

Wieso wir den Montagmorgen eher nicht so mögen, liegt primär an den folgenden drei Gründen:

  1. Die Arbeit startet wieder
    Für die meisten beginnt am Montagmorgen die neue Arbeitswoche. Aus und vorbei mit den schönen freien Tagen, jetzt geht es wieder rund. Kollegen, die ständig etwas von Ihnen wollen oder verärgerte Kunden, die bei Ihnen Dampf ablassen. Mit diesem Fokus, werden Sie sicher keine gute Laune am Montag haben.
  2. Hormone sind durcheinander
    Unter der Woche geben Sie stets Ihr Bestes bei der Arbeit, sodass Ihr Körper Hormone zur Leistungsfähigkeit ausschüttet. Da Sie am Wochenende meistens entspannter sind, flacht die Produktion ab, sodass Sie sich folglich am Montagmorgen erschöpft, schlapp und ausgelaugt fühlen.
  3. Die Müdigkeit bleibt
    Am Wochenende haben viele einen anderen Schlafrhythmus als unter der Woche. Längeres wach bleiben resultiert in spürbarer Müdigkeit am Montagmorgen. Dann fehlt Ihnen Kraft und Energie, was dazu führt, dass Ihnen das Aufstehen schwerer fällt.

Der Montagmorgen sagt aber auch einiges über Sie aus

Auch wenn die Meinung im Raum steht, dass der Montagmorgen definitiv der unbeliebteste Zeitpunkt der Woche ist, liegt das Problem weder an dem Tag „Montag“ noch an der Uhrzeit. Denn wenn Sie den ersten Tag in der Arbeitswoche als „schrecklich“ empfinden, sagt es nichts über diesen Tag aus sondern eine Menge über Sie selbst und wie Sie zu Ihrem aktuellen Job und Ihren Aufgaben stehen.

Denn eins steht fest: Wenn Sie Spaß in Ihrem Job haben und diesen mit Leidenschaft ausüben, haben Sie eine eher geringere Abneigung gegenüber des Wochenstarts. Selbstverständlich sind wir keine Roboter und haben an dem einen oder anderen Tag eine mangelnde Motivation oder gar schlechte Laune. Aber das sollte eher die Ausnahme sein.

Der erfolgreiche Montagmorgen – 9 Tipps

Stehen Sie dem Montagmorgen nicht negativ gegenüber, sondern wandeln Sie negative Energie in positive Energie um. Anstatt sich selbst im Weg zu stehen und sich darüber aufzuregen, dass wieder eine neue Woche beginnt, sehen Sie diese als Chance. Eine Chance, in diese Woche mit frischem Wind, motiviert, gut gelaunt und produktiv zu starten. Diese 9 Tipps werden Ihnen dabei behilflich sein:

1. Einstellung ändern

Kein „Ich hasse Montage…“ mehr. Geben Sie dem Tag eine neue Farbe und damit verbunden auch eine neue Denkweise. Kein Schwarz oder Grau, sondern vielleicht ein gelb wie die Sonne oder eine andere Farbe, mit der Sie positives verbinden. Anstatt nach dem Wochenende mit einer Diät am Montag zu starten, weil Sie am Wochenende etwas mehr gefrühstückt oder zu Abend gegessen hat, gönnen Sie sich an einem Montagmorgen Ihr Lieblingsfrühstück. Ein leckeres, frisches Müsli oder ein belegtes Brötchen bei Ihrem Lieblingsbäcker. Dann heißt es Mundwinkel nach oben und mit einem Lächeln in den Tag starten.

2. Zeitig und früh aufstehen

Und das auch noch an einem Montagmorgen? Unvorstellbar! Aber anstatt gestresst ins Büro zu stolpern, da Sie es gerade noch pünktlich in die Arbeit geschafft haben, geben Sie sich Zeit, entspannt und gelassen in den Tag zu starten. Stehen Sie also ruhig ein paar Minuten früher auf, um eine schöne Tasse Kaffee zu genießen, Ihren Lieblingssong im Radio zu hören, eine Zeitung zu lesen oder ein wenig ins Frühstücksfernsehen reinzuschauen. Machen Sie sich frei von Stress und ganz gemütlich auf den Weg. Und Sie werden sehen, die Woche beginnt schon ganz anders.

3. Kreislauf in Schwung bringen

Bewegung und frische Luft helfen gegen die restliche Müdigkeit aus dem Wochenende. Eine Joggingrunde im grünen Park oder auch ein kleiner Spaziergang um den Block genügt dabei schon. Wenn Sie möchten, können Sie es auch mal mit einer kalten Dusche am Morgen versuchen.

4. Vorbereitung

So ein Montagmorgen ist genau der richtige Zeitpunkt, um sich einen Überblick über die gesamte Woche zu schaffen. Was steht alles an? Was muss bis wann und von welchem Mitarbeiter erledigt werden? Welche Termine müssen vereinbart werden und was muss bis dahin erfolgt sein? Mit dieser Vorbereitung starten Sie strukturiert, organisiert und motiviert in die Woche.

5. Terminplanung

Auch wenn Sie gut in den Tag starten, bearbeiten Sie nicht unbedingt das wichtigste Projekt zu Beginn. Gerade wenn Sie wissen, dass Sie noch nicht gleich bei 100% Ihrer Leistungsfähigkeit sind, widmen Sie sich doch lieber etwas leichteren Aufgaben. Eine kurze Zeit genügt und Sie strotzen wieder vor Kraft. Und dann können Sie die wichtigen Projekte nicht nur direkt anpacken, sondern produktiv und effizient zu Ende bringen.

6. Gespräche mit den Kollegen

Eine kurze und nette Unterhaltung mit den Kollegen hilft Ihnen am Arbeitsplatz anzukommen und sich auf die anstehenden Aufgaben einzustellen. Auch zwischendurch sind kleine Pausen wichtig, damit Sie anschließend Ihre Aufgaben konzentriert und fokussiert angehen zu können. Achten Sie jedoch darauf, dass die Pausen nicht zu lange sind. Ansonsten verlieren Sie Ihren Fokus und werden weniger effizient.

7. Ziele schnell erreichen

Setzen Sie sich ein konkretes und realistisches Ziel, das Sie auch schon früh am Tag erreichen können. Hierbei muss es nicht das Riesenprojekt sein, kleine ToDos sind vollkommen ausreichend. Anschließend setzen Sie einen Haken auf die Liste – das fühlt sich nicht nur gut an, sondern lässt Ihre Motivation in die Lüfte steigen.

8. Power Nap

Sie haben das Gefühl, Ihr Energielevel ist gleich 0, egal was Sie versuchen? Nutzen Sie Ihre Pause sinnvoll und machen Sie einen Powernap. 10 bis 20 Minuten sind vollkommen ausreichend, um anschließend erholt, fit und mit neuem Tatendrang weiterzumachen. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass Sie nicht länger schlafen. Damit würden Sie nämlich den gegenteiligen Effekt erzielen.

9. Angefangene Aufgaben beenden

Spätestens mit der wohlverdienten Mittagspause endet der Montagvormittag. Tun Sie sich aber bitte einen Gefallen und fangen Sie bis dahin nicht 10 unterschiedliche Dinge an, von denen Sie keine einzige Aufgabe fertigstellen können. Ein Wochenstart mit zig offenen Baustellen ist keine gute Grundlage für einen erfolgreichen Tag. Manchmal ist weniger mehr. Daher nehmen Sie sich lieber nur drei Dinge vor, die Sie auch sicher abschließen können.

Fazit

Auch wenn vielleicht nicht alles von Anfang an einwandfrei funktioniert oder sich umsetzen lässt. Stecken Sie nicht sofort den Kopf in den Sand, sondern geben Sie sich Zeit. Wie sagt man so schön: „hinfallen, aufstehen, Krönchen richten und weitergehen“.

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